½ Petersiliewurzel (aus Badersfeld oder Hackermoos) ,
1/3 gelbe Paprikaschote
Tomaten scheibeln, alles andere klein würfeln und in eine Schüssel geben. Würzen mit 3 Sprizern-Chilli-Roasted Garlic-Sauce von Kattus, mit 1 Esslöffel Olivenöl (Hania Kreta) und etwas Fleur de Sel. Wer es scharf mag, darf ordentlich Harissa (aus der Tube) einmengen.
Durchrühren und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Hinter unserem Haus steht ein Kübel mit Tomatenpflanzen. Unter dem Dach.
Täglich reden wir mit den Stauden. Freundliche Worte meist. Wobei ich nicht weiß, ob meine Frau dabei - wie gewöhnlich - meinem Zuspruch widerspricht. Kommunikation halt.
Die Pflanzen aber tragen heuer unberührt ungewöhnlich viele rote Cocktail-Früchte, was an dem Sommer liegen mag oder an der verqueren widersprechlichen Kommunikation. Was weiß ich …?
Für den Salat jedenfalls nehme man :
+++ eine in Scheiben geschnittene Fenchelknolle,
+++ mehrere dieser göttlich roten Tomaten von unserem Strauch, geschnitten nicht gescheitelt,
+++ etwas Fleur de Sel,
+++ einen Hauch weißen Pfeffer
+ und einen Esslöffel Mayo.
Alles anrichten, vermischen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank schmoren lassen.
05.06.2011 Männer-Juni-Palatschinken mit Erdbeeren
Wie man Palatschinken macht, steht in jedem Kochbuch. Insofern möchte ich keine Redundanz verbreiten.
Auf die fertig gebratenen Pfannkuchen allerdings lege man Erdbeerscheiben. Fruchtige frische aus deutschen Landen.
Grad Marnier (am besten den vom AlLDI) sollte man schon drüber träufeln. Und wem es nicht süß genug ist, der verstreue einen Hauch Puderzucker . Mann…! Lecker ...!
31.05.2011 Junisalat für Männer (Singles)
Man nehmen:
8 Radieschen und wasche sie gründlich, danach schneide man sie in Scheiben
10-12 große Rucola-Blätter (reißen, nicht schneiden)
Alles in eine kleine Schüssel geben, vermischen und würzen mit :
einer Prise Fleur de Sel
3 Spritzern Chili-Roasted-Garlic-Sauce (darf auch mehr sein)
1 Teelöffel steierischem Kernöl
Alles für 40 Minuten im Kühlschrank durchziehen lasen, dann mit Genuss verspeisen.
22.03.2011 Pilmeni/Pierogi
(Fertig nach 15 Minuten!)
Die Tüte hatte ich in einem Tiefkühlmöbel von REWE entdeckt: “Echt russische Pilmeni”. Es gibt da Teigtaschen gefüllt mit Schweinefleisch, Rindfleisch oder Pilzen. Je nach Gusto. In der Verpackung befinden sich jeweils so viele Exemplare, dass es für mehrere Mahlzeiten reicht. Deshalb sollte man sie nach dem Kauf sofort wieder ins Tiefkühlfach legen.
Mahlzeit für 1 Single
Zutaten:
8-10 Pilmeni tiefgefroren
½ Zwiebel
ca. 50 g Speck
½ Suppenwürfel
1 EL Butterschmalz oder MargarineZubereitung
Zubereitung:
8-10 Pilmeni aus der Gefriertüte entnehmen.
Einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und einen halben Suppenwürfel darin auflösen.Pilmeni
In einer kleinen Pfanne 1 Esslöffel Butterschmalz zum Schmelzen bringen.
Während dessen die halbe Zwiebel grob schneiden und den Speck würfeln.
Speck und Zwiebeln im Butterschmalz anbraten. Die inzwischen fertig gekochten Pilmeni hinzufügen, 3 Minuten anbraten und mehrmals wenden.
Servieren.
PS: Aus der Brühe kann man noch eine leckere Suppe machen, wenn man darin eine Hand voll Nudeln aufkocht und sie mit Kräutern der Provence leicht anwürzt. im gefrorenen Zustand hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
***
04.12.2010 Winter-Chicoree
Chicoree mit Kassler für 2 Personen
Man braucht dazu:
6 halbe Kartoffeln (am besten mehlig kochende, Agria oder Desiree)
4 Keulen Chicoree
2 Scheiben Kassler, ersatzweise gekochte Ripperl
½ Zwiebel
½ Suppenwürfel
4 Flocken Butter
Salz, weißen Pfeffer, Kümmel nach Bedarf
Die Kartoffeln schälen und halbieren mit Kümmel bestreuen, dann ca. 30 Minuten in Salzwasser kochen lassen.
Den Chicoree quer in Räder schneiden und mit den Zwiebeln in etwas Butter anschwitzen.
Ca. 10 Minuten auf schwacher Hitze schmoren lassen. Dann die Kassler-Scheiben zur Gänze und den halben Suppenwürfel hinzufügen, die Hitze etwas aufdrehen bis es brutzelt und brutzeln lassen, bis die Koteletts hübsch heiß sind. Weißen Pfeffer sparsam darüber streuen und servieren. Fertig
(...) Für Pendler im „Zeitalter der Rock- und Poprimaten“ schrieb Pahlberg Geschichten, die Fernweh wecken sollen. (...) Zwar maßen sich die Protagonisten an, hinter die Kulissen zu blicken, wo sie dann aber wiederum eigene Stereotypen vorfinden: marode Tristesse um tschechische Tanzbären, penetrante Vulkanologen in Pompeji, illiterale Indonesier, saufende Russen, BH-lose Lesben und Offenbacher Sprachgestörte.
(...) Die Erzählungen erfahren im Verlauf des Buches eine graduelle Steigerung in ihrer Heiterkeit. Pahlbergs Geschichten driften humorvoll ins Kafkaeske ab. Etwa, als ein Hauptakteur mit den eigenen Romanfiguren vor Gericht steht oder ein 60-jähriger Holländer von einem kobaltblauen Kachelofen verschlungen wird.
(...) Pahlberg kokettiert mit Klischees und Ressentiment gegenüber dem Andersartigem.
„Lenin in Jaroslawl“ ist eine kuriose Mischung für Fans von Axel Hacke und Nikolai Gogol.
(Süddeutsche Zeitung – EBE SZ 12/2007)
„Peter Eberhard Pahlberg, genannt PEP, ist so etwas wie ein Tausendsassa, ein fröhlicher Querdenker und jemand, der ausgesprochen gerne reist. Mit offenen Augen und Ohren. Und so sind jüngst 19 ungewöhnliche Kurzgeschichten von seinen Erlebnissen auf verschiedenen Reisen entstanden. Das Buch „Lenin in Jaroslawl – und andere Geschichten für Pendler mit Fernweh“ ermöglicht dem Leser einen Blick in das Außergewöhnliche im Alltäglichen. ...“
(LIVING & style)
" ... In Pahlbergs Reisegeschichten werden Ereignisse geschildert, die sich an so exotischen Orten zutragen wie in Grasbrunn, in Manaus am Amazonas, im Münchner Ratskeller, im griechischen Arkadien, auf dem Vulkan Bromo, auf der Karlsbrücke in Prag, am Comer See, auf der Wolga, auf Java oder in Pompeji, um nur einige zu nennen.
Osteuropäische Schlitzohrigkeit trifft bei Pahlberg auf deutsche Genauigkeit und bayerischen Humor.
Er bricht auf, die Welt zu erkunden. Er schreibt Reisegeschichten. Aber eben nicht irgendwelche, nicht unbedingt solche, die »nur« als handelsübliche Reisereportage durchgehen könnten. Nein, Pahlberg interessiert sich für die Dinge, die ein wenig dahinter liegen. Oder auch darunter, im aufregenden menschlichen ES - sozusagen.
Sein Ich-Erzähler kommt viel herum, übrigens auch vom Hundertsten ins Tausendste und lässt dabei kaum ein Thema aus. Sei es das orientalische Knoblauchpulver, das den Weg in den heimischen Salat gefunden hat und auf einer Gartenparty kontroverse Diskussionen über Bin Laden auslöst, oder eine Busreise durch Arkadien, bei der mancher Leser und Griechenlandreisender wohl Erstaunliches wiedererleben darf.
Man sollte überhaupt auf mancherlei Skurriles gefasst sein. Auf einen fliegenden Teppich, aber das ist noch harmlos. Auf einen Menschen absorbierenden Kachelofen zum Beispiel, auf den Propheten Elias mit seiner Himmelsleiter, auf ein sich verwandelndes Denkmal, auf einen alten Millionär, der spurlos verschwindet (oder doch nicht?). Manchmal bleibt einem allerdings das Grinsen im Halse stecken…
Ein Buch, so meine ich, mit Vergnügen zu lesen für alle, die vom Fernweh geplagt, das Leben gelegentlich mit einem satirischen Blick begleiten oder einfach nur mal wieder hintergründig schmunzeln wollen. Oder – schlichter – unterhaltsam mittels U-, S- oder Straßenbahn von A nach C kommen wollen.Es funktioniert, der Verfasser hat es ausprobiert.
Übrigens verschwand das Buch auf einer dieser Fahrten und tauchte nie wieder auf. Dusseligkeit des Verfassers? Diebstahl? Oder wieder einer von Pahlbergs skurrilen Gags? ..."
(M.W.H. über "Lenin in Jaroslawl ...)
„ ...Dieser Mann bricht nun auf, die Welt zu erkunden. Was passiert? Ganz klar: Er schreibt. Aber eben nicht irgendetwas, das »nur « als handelsübliche Reisereportage durchgehen könnte. Nein, Peter E.Pahlberg interessiert sich für die Dinge, die ein wenig dahinter liegen. Oder auch darunter, im aufregenden menschlichen ES, sozusagen.
Sein Buch „Lenin in Jaroslawl “ umfasst insgesamt 19 Kurzgeschichten, die so manche Reiseeindrücke ein wenig anders kommentieren. Dabei lässt er kaum ein Thema aus. Sei es das orientalische Knoblauchpulver, das den Weg in den heimischen Salat gefunden hat und auf einer Gartenparty kontroverse Diskussionen auslöst, oder eine Busreise durch Arkadien, bei der mancher Leser und Griechenlandreisender wohl Erstaunliches wiedererleben darf.
Ein Buch, ideal für alle, die vom Fernweh geplagt sind, das Leben gelegentlich mit einem satirischen
Blick betrachten oder einfach mal wieder hintergründig schmunzeln wollen....“
(Anja Zimmermann)
" ... Pahlbergs Geschichte ist nicht neu: Wir kennen sie aus Geschichtsbüchern oder hinlänglich aus Posaunenchören der Vertriebenenverbände.
Aber das interessiert Pahlberg nicht. Er lädt in seinem Buch vielmehr ein, ihn auf eine Eintagesfahrt in seine schlesische Heimat genannt Kanderzino ( einst Heydebreck, heute polnisch Kedzierzyn) zu begleiten.“ ...
„Die Enttarnung der Doppelmoral, die stets Konservatismus und Katholizismus begleiten, findet aber bei Pahlberg den richtigen Ton von skurriler Humoristik - und mit seinem Anschauungsobjekt, seinen geliebten Asseln, gar etwas Surrealistisches.“ ...